Oberpfälzer Seenland



Nordic-Walking - Made in Finland

Wie der Name schon sagt, kommt Nordic-Walking ursprünglich aus dem Norden – genauer gesagt aus Finnland. Kein Wunder, schließlich ist den Finnen die Fortbewegung mit Stöcken mehr als vertraut. Finnische Skilangläufer entdeckten schließlich, dass auch das Gehen mit Stöcken gesund ist und Spaß macht. Zusammen mit Sportwissenschaftlern und Industrie wurden Mitte der 90er Jahre die Rahmenbedingungen für einen neuen Trend geschaffen: Nordic-Walking (finnisch "sauvakävely"). Nach und nach entwickelte sich Nordic-Walking zuerst unter den sportbegeisterten Finnen zu einer boomenden Freizeitsportbewegung.

Nordic-Walking - Goes international

Mittlerweile haben auch Mittel- und Südeuropäer die Vorteile von Nordic-Walking entdeckt. Im Jahr 2000 hat die Firma Exel Nordic-Walking in den deutschsprachigen Markt eingeführt. Besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Nordic-Walking der boomende Fitness- und Gesundheitstrend für alle Alterklassen. Laut Statistik gibt es allein in Deutschland zirka 800.000 aktive Nordic-Walker. Die meisten Fans hat Nordic-Walking bislang noch bei den Frauen: Mit 70 Prozent unter den Aktiven liegen sie nach wie vor an der Spitze.

Nordic-Walking – Nordisch sanft

Sportwissenschaftler und Orthopäden stehen sportlichen Belastungen wie Laufen und Walking gerade bei schwereren Menschen immer sehr skeptisch gegenüber. Denn durch das Körpergewicht werden Gelenke, Sehnen und Bänder sehr strapaziert. Bei jedem Bodenkontakt muss der Köper etwa das vier- bis fünffache seines Körpergewichtes abfedern. Mit Nordic-Walking entstehen diese Probleme nicht: Durch den Einsatz von speziellen Stöcken wird ein Großteil der Schwingungen absorbiert. Das spezielle Material der Carbon-Glasfaser-Stöcke schont die Beine, die Wirbelsäule wie auch die Strukturen im Schultergürtel. So wird die gelenkbezogene Überlastungsgefahr deutlich reduziert.

Nordic-Walking - Fett verbrennen auf skandinavisch!

Jeder Zweite ist in Deutschland übergewichtig, die Tendenz ist nach Prognosen der Weltgesundheitsorganisation weiter steigend. Wer aber mittels der Ernährungsumstellung oder einer Diät zehn Kilogramm Gewicht reduziert, kann nur teilweise vom Erfolg sprechen. Denn drei Kilogramm davon sind körpereigene Strukturen wie zum Beispiel Muskulatur. Lediglich sieben Kilogramm betreffen die Fettmasse. Aber nicht jede Sportart ist gleich gut geeignet, um Fett zu verbrennen. Führende Fatburner sind Ausdauersportarten wie Nordic-Walking, Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Inline-Skating. Das Nordic-Walking hat gegenüber den anderen Ausdauersportarten einen entscheidenden Vorteil: Hier werden die meisten Muskelgruppen aktiv eingesetzt – und Fett verbrennt nur im Muskel! Beim Nordic-Walking werden gegenüber dem Laufen oder dem normalen Walken zusätzlich die Muskelgruppen im Arm-Schulter-Rücken-Brust-Bereich mit einbezogen. Es ist damit ein effektives Ganzkörpertraining, bei dem 90 Prozent der gesamten Körpermuskulatur
beansprucht werden!

Nordic-Walking - Für wen?

Die Antwort ist einfach: Nordic-Walking ist eine der wenigen Sportarten, die für fast jeden geeignet sind, zum Beispiel für: Sportanfänger, Übergewichtige, Workaholics, Wellness-Freunde, Allrounder, Schwangere, Menschen mit Gelenk- oder Kreislaufproblemen, Senioren und auch Kinder etc.